Heute nur eine kurze Anekdote ueber die kleinen Hindernisse und so typisch indischen Zwischenfaelle:

In Indien gibt es keine festen Baeckereien die Broetchen und so verkaufen, sondern fahrende Baecker, die auf Fahrraedern unterwegs sind und durch eine Hupe ihre Anwesenheit bekanntmachen.

Bei eben diesem Brotmann wollte ich nun letzte Woche zum ersten mal etwas kaufen. Soweit so gut. Ich hatte also meine Broetchen schon ausgesucht etc. als er auf eine andere Tasche deutet und fragt ob ich davon auch noch moechte… Das ganze in unverstaendlichem Englisch, sodass ich nur ahnen konnte was er  meinte. Auf der besagten Tasche also liegt eine Ausgabe des Herald, einer Goanischen Tageszeitung. Ich denke also, er verkauft auch Zeitungen, waere ja moeglich. Ich frage also, ob er auch die Times of India hat. Er nickt froehlich und ich sage: gut dann nehme ich eine davon. Dann greift er in die Tasche und was holt er heraus? Einen Samosa, reisst ein Stueck der Zeitung ab, wickelt das fritierte Teigdreieck mit herzhafter Fuellung ein und gibt es mir.

Da stehe ich also. Mit einem Samosa, der wirklich gut geschmeckt hat, so ist es ja nicht, und mir wird wieder einmal klar das ich in Indien bin, dass nicht alles einfach ist und das es immer wieder Ueberaschungen gibt, auf die man sich einfach einlassen muss… Als Belohnung weis ich nun, wo ich mein naehchstes Abendbrot herbekomme 🙂

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