Oktober 2009


Das schoene an Maerchen ist, dass sie gut enden und das alles moeglich ist. Und sie scheinen unendlich zu sein, denn meist lebt das glueckliche Paerchen am Ende des Maerchens bis in alle Ewigkeit…

Nicht ganz so unendlich, dafuer aber sehr maerchenhaft, war mein Urlaub in Hampi und Gokarna.

Hampi ist ein kleines Doerfchen in Karnataka, etwa 8 Stunden mit dem Zug von Goa entfernt. Hier gibt es unglaublcih viele alte Tempel, Steine, Ruinen und eine absolut bezaubernde Landschaft. Und die Zeit ist hier anders. Alles ist schoen ruhig und die Sekunden scheinen langsamer zu fliessen als anderswo. Die Atmosphaere ist freundlich, ruhig und entspannt…

Ganz anders als es also normalerweise bei mir ist. Blinzele ich einen Augenblich oder schaue ich kurz weg, ist schon wieder eine Woche, ein Monat um, ohne das ich witrklcih bemerkt habe, wie sich die Sekunden an mir vorbei geschlichen haben.

In Hampi waren ich und Tanya fuer 3 Naechte und haben uns viel Zeit mit der Besichtigung von alten Tempeln gelassen, sind durch die kleinen Gaesschen Hampis geschlender und haben sehr viel und lecker gegessen 🙂

Hier die Fotos zum Beweis:

Hampis Haupttempel

Hampis Haupttempel

morgendliche Waesche

morgendliche Waesche

Elefantenwaesche

Elefantenwaesche

Lotus Mahal

Lotus Mahal

einfach faszinierend

faszinierende Landschaft

ich im Lotus Mahal

Ich im Lotus Mahal

Dann ging es fuer uns weiter nach Gokarna. Mitten in der Nacht, um genau zu sein um 3 Uhr, warf uns unser Nachtbus, der eigentlcih nach Gokarna gehen sollte, in einem kleinen Dorf im Nirgendwo, etwa 20 km von Gokarna entfernt raus. Nach einem erlebnisreichen Weg nach Gokarna, der einen Minibus, eine Rikscha und einen Mountaintrek beinhaltete, erreichten wir schliesslich Om Beach und unsere Unterkunft. Ein schoener Strand und 2 Tage zum entspannen und nichts tun ausser faul in der Sonne liegen waren dann auch ein wunderschoener Abschluss des Urlaubs und nun bin cih wieder daheim in Saligao und schaue mir unter anderem dieses Bild:

zum entspannen gemacht

zum entspannen gemacht

an und erinnere mich, waehrend mir die Geckos auf der nase tanzen und mich eine Erkaeltung erwischt hat an diese schoene Woche, in der ich ein ganz andres Gesicht Indiens kennengelernt habe.

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Wiederein,al sitzte ich hier im Internet Cafe und denke ueber die letzten Tage und Wochen nach und wenn cih alles erzaehlen wuerde was so passiert ist dann wueder ich hier vermutlich fuer Ewigkeiten sitzten. Deshlab nur eine Zusammenfassung, sozusagen ein Best of der komischten, seltsamsten, schoensten und was auch immer Momente der letzten Tage und Wochen.

Seit 2 Wochen bin ihc stolzer Mieter eines Scooters mit dem ich die indischen Strassen nun noch ein wenig unsicherer mache. Problem bei der ganzen Geschichte ist die Tatsache das cih keinen internationalemn Fuehrerschein habe also de facto hier gar nicht fahren darf. Und: es gibt staendiog Polizeikontrollen sodass es eigentlcih nur eine Frage der Zeit war das cih erwischt wurde, was letzten Samstag dann acuh passierte. Mitten in der Nacht, um genau zu sein um 1 Uhr fahre cih nichts boeses ahnen von Tanya nach Hause und ende in einer Polizeikontrolle… zum glueck hatte cih meinen deutschen Fuehrerschein dabei und habe es doch tatsaechlich geschaft mich aus der Affaire zu reden… Mein neuer Freun ist indischer Verkehrspolizist und heisst Sandy… soviel dann dazu 😉

Naechste Woche werde cih wohl mit Tanya in Urlaub fahren, bevor um den 25 Oktober rum besuch aus dem Norden Deutschlands zu mir kommt. Der urspruenglcihe Plan war nach ooty, einer alten Hill Station, zu fahren allerdings ist es unglaublcih kompliziert dorthin zu kommen sodass wir umplanten un nach Kerala wollten… Allerdings stellte sich dann gestern herasu, dass alle Zuege ausgebucht sind, sodass im Moment der Alternativplan Hampi heisst, wofuer ich gleich versuchen werde ein Ticket zu buchen was getsern und vorgestern nicht geklappt hat…

Dieses Wochenende waren wir (Tanya, Barney, Kavita und ich) unterwegs und haben uns das Terekhol Fort im aeussersten Norden Goas angeschaut, wohin eine wunderschoene Strasse fuert. anschliessend haben wir unsere Fuesse noch ein wenig ins Wasser gesteckt und den Sonnenuntergang in Calangut genossen, bevor wir ein indisches Thali verdrueckt und ueber die Welt gelacht haben.

Nach wie vor treibt mich das Thema waschen und putzen in den Wahnsinn und letzte Woche habe ich zu allem Ueberfluss eine tote kakerlakwe in meinem Badezimmer gefunden… Ich habe keine Ahnung wo die herkam und warum um alles in der Welt sie tot war… aber naja, besser so als lebend…

Die Arbeit mit den Kindern ist jeden Tag spannend und lustig, immer gibt es etwas zu lachen und mir ist jetzt schon klar, das es unglaublcih schwer werden wird im Januar zu gehen…

Fotos der letzten Unternehmungen etc lade ich spaeter, vllt diese Woche bevor wir in Urlaub fahren hoch, dann habt ihr ein bisschen was zu schauen 🙂

bis dahin: Namaste